Sigmund Freud Universität,
Saal 2002
Freudplatz 1
1020 Wien 

19. Oktober 2019

10:00 - 17:00 Uhr

Anmeldung bis 15.Oktober 2019 erförderlich.

Begrenzte Teilnehmeranzahl.  

Symposiumsgebühr: €45,- 

Studenten: €25,-

Vorträge auf Portugiesisch werden ins Deutsche gedolmetscht

Medizin, Wissenschaft und Spiritualität

Neue Horizonte in Medizin und Wissenschaft 

Seit Jahrtausenden beschäftigen sich DenkerInnen, DichterInnen, WissenschaftlerInnen und PhilosophInnen mit der Frage nach der vollkommenen Gesundheit, suchen nach Erklärungen physischer Phänomene, versuchen den Ursprung des Lebens herauszufinden und erkundigen sich, was nach dem Tod des physischen Körpers geschieht. Philosophen und Gläubige unterschiedlicher Betrachtungsweisen wollen wissen, was der Sinn des Lebens ist, woher wir kommen und wohin wir gehen. Im Allgemeinen enthalten sich viele Wissenschaftler jeder Äußerung in der Auseinandersetzung mit wissenschaftlich unerklärbaren Phänomenen und wiederlegen die spirituelle Ansicht, weil diese mit den derzeit bekannten Gesetzen der Physik unvereinbar sind.

ForscherInnen leben und bewegen sich in einer Gesellschaft, sie gehören zu einer Kultur und sind demzufolge durch ihre Überzeugungen und durch ihren Glauben geprägt. Jedoch sobald sie sich den Tatsachen über die Existenz des Abnormen und des Metaphysischen beugen, wird sich eine neue Realität enthüllen. Diese Wahrheit, so scheint es im ersten Moment, steht im Gegensatz zu den physikalischen Gesetzen. Aber damit die Wissenschaft sich weiterentwickelt, ist es notwendig Vorurteile zurückzulassen. Nur so können neue Hypothesen aufgestellt, neue Gesetze entdeckt und der Menschheit neue Horizonte eröffnet werden. In dieser neuen Realität, wird der Mensch als ein spirituelles Wesen beachtet und vielleicht sogar in den Vordergrund treten.

Deswegen setzt sich das Symposium für Medizin, Wissenschaft und Spiritualität als Ziele, neue Horizonte zu enthüllen, den Dialog über das Thema des Lebens auf der Erde zu fördern, wichtigen Fragen über die vollkommene Gesundheit bzw. über übersinnliche Phänomene nachzugehen, sowie sich über das Schicksal der Menschen nach ihremTod auseinanderzusetzen.

Vortragende sind international anerkannte ForscherInnen, WissenschaftlerInnen und ÄrztInnen, die eine Brücke zwischen Wissenschaft, Philosophie und dem unsterblichen Wesen bauen wollen. Sie propagieren ein universelles, ethisches und moralisches Ideal für die Welt, in der Liebe, der gegenseitige Respekt und die Toleranz im Vordergrund stehen.

​Ziel des 6. Symposiums - 2019

Das 6. Symposium MWS setzt sich zum Ziel aktuelle Forschungsergebnisse und neue Vorgehensweisen einer ganzheitlichen Sicht des Menschen im medizinisch-wissenschaftlichen Bereich bekannt zu machen.

 

Das Symposium ist außerdem ein Diskussionsforum aktueller Themen, unter anderen über die Bewusstwerdung neuer alternative Methoden in der Neurowissenschaft, sowie über neue Themenfelder der modernen Medizin und Wissenschaft, welche mit der spiritistischen Lehre verknüpft werden können.

 

Geschichte des MWS in Österreich​

Seit 2010 versucht der Verein für Spiritistische Studien Allan Kardec (VAK) einen Beitrag zur  Diskussion über das Thema Gesundheit-Spiritualität zu leisten. VAK organisiert Vorträge und Seminare mit dem Zweck eine spirituelle Sicht des Lebens zu ermöglichen.

2014 wurde das Erste Symposium Gesundheit, Spiritualität und Medizin - die neuesten Forschungen und die neuen Horizonte der Medizin - in enger Zusammenarbeit mit der Internationalen Medizinisch-spiritistische Vereinigung (AME) und mit der brasilianischen Medizinisch-spiritistische Vereinigung in Wien organisiert. Thematisiert wurde „die Medialität als einen Sprung in der Forschung Geist-Gehirn“ (Dr. Jorge Peres), „die wissenschaftlichen Beweise des Lebens nach dem Tod“ (Dr. Marlene Nobre) sowie „Aus der Seele zum Körper – die Mechanismen der Krankheiten“ (Dr. Décio Landoli Jr.).​

2015 wurde eine spiritistisch-medizinische Auffassung über das Krankwerden mit folgenden Themen präsentiert: die Krankheitsmechanismen (Dr. José Roberto Pereira dos Santos), genetischer Determinismus und Reinkarnation (Dr. Carlos Roberto de Souza Oliveira) und Autismus (Dr. Fernando Barbosa).

2016 erweiterte sich der Rahmen des Symposiums, um den Austausch von Informationen zwischen Medizin, Wissenschaft und Spiritualität zu fördern. International renommierte Vortragende präsentieren folgende Themen: Erinnerungen an frühere Leben (Dr. Jim Tucker, Universität von Virginia, USA); Das Kontinuum der Geist-Körper-Interaktion (Dr. M. Saad, Universität Santo Amaro, Brasilien); Nahtoderfahrungen (Dr. C. R. de Souza Oliveira, Medizinisch-Spiritistische Vereinigung Campina Grande, Brasilien); Neurophysiologie der veränderten Bewusstseinszustände (Dr. R. Medeiros, Universität Zentrum São Camilo, Brasilien) und Globale Entwicklungsstörungen und Psychosen bei Kindern (Dr. J. F. Barbosa de Souza, Universität von Cariri, Brasilien).

Im Jahr 2017 bereicherte wurde das Symposium mit Themen aus dem medizinischen Bereich und anderen Bereichen der Wissenschaft bereichert: der Physik des berühmten italienischen Wissenschaftlers Ettore Majorana und einer Unterrichtsmethodik für Kinder, um Lesen / Sehen zu lernen, ohne die Augen zu benutzen. Die Redner des Symposiums behandelten folgende Themen: Schnittstelle in der Psychiatrie: Wie unterscheiden sich religiöse Phänomene und Psychopathologien (Dr. Roberto Lucio Souza, Direktor des Spiritistischen Krankenhauses André Luiz,  Brasilien); Die Zirbeldrüse im Zusammenhang mit mediumistischen Phänomen (Dr. Carlos Roberto de Souza, AME-Brasilien); Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Spiritualität (Dr. Antonia Marilene Silva, Universität National des Brasilia (UnB), Brasilien);  Wissenschaftliche Aspekte der spiritistischen Lehre (D.I. Rejane Planer); Die Brücke zwischen der Wissenschaft und dem Jenseits (Dr. Roberta Rio und D.I. Francisco Alexandrini, Österreich/Italien); Erziehung - Visionen einer universellen Menschheit (Fran Wright, N.D., Programmdirektor UNESCO Club Wien); und Die Entfaltung der extraokularen Wahrnehmung: Entwicklung Psyche-Gehirn (Noé R. Esperón Hernandez, Mexiko).

Organisation​

Seit 2018 öffnet die Sigmund Freud Universität in Wien ihre Pforten für das Symposium. Organisiert wird es vom „Verein für spiritistische Studien Allan Kardek“ (VAK) in enger Kooperation mit AME-International und dem UNESCO-Club Wien.

Diese Organisationen arbeiten am gemeinsamen Ziel den Dialog über Themen, die das Leben auf der Erde aus der Sicht der unsterblichen Seele betreffen, zu fördern und Bedingungen zu schaffen, die einen respektvollen Dialog zwischen Kulturen und Völkern, basierend auf gemeinsamen Werten, ermöglichen.

Vortragende 2019
Vortragende der letzten Jahre (2014-2018)
Organisation
Mit freundlicher Unterstützung von
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